Hochzeitsfotografie zum kleinen Preis



Biometrische Passbilder auch für Kleinkinder

Bringen sie Ihren eigenen USB STICK mit! Bilder ohne Wasserzeichen!
Bringen sie Ihren eigenen USB STICK mit! Bilder ohne Wasserzeichen!

Seit Anfang November 2010 ist es in Deutschland Pflicht, für alle Ausweisdokumente ein biometrisches Passbild zu nutzen. Diese Richtlinien werden nach §4 des Passgesetzes durch das Bundesministerium des Innern in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt vorgegeben und sollen eine automatisierte Analyse der Passfotos ermöglichen. Der Grundstein dafür wurde am 1. November 2005 durch die Umstellung auf den biometrischen bzw. elektronischen Reisepass, kurz ePass, geschaffen. Dieser ist seither mit einem RFID-Chip versehen, auf den biometrische Daten wie das Passbild und seit 2007 auch Fingerabdrücke gespeichert werden.

Biometrische Passfotos können bei einem professionellen Fotografen erstellt werden. Die internationalen Vorgaben der Biometrietauglichkeit müssen erfüllt werden, welche verschiedene Kategorien wie Format, den Hintergrund und den Gesichtsausdruck umfassen. Diese werden bei der Antragstellung für einen Personalausweis oder Reisepass mit verschiedenen Hilfsmitteln wie der offiziellen Foto-Mustertafel, der Passbild-Schablone und einer speziellen Software überprüft. Was aber muss bei einem solchen biometrischen Passbild beachtet werden und wodurch unterscheidet sich dieses von anderen Passbildern?

 

Einen Sonderfall nehmen Kinder und Säuglinge ein. Da diese einen sehr viel kleineren Kopf als Erwachsene haben, sind hier andere Abmessungen erlaubt. Für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr gilt die Vorgabe, dass die Gesichtshöhe 50 – 80 % des Passbildes betragen sollte. Das entspricht unter Vernachlässigung der Frisur vom Kinn bis zum Kopfende 2,2 bis 3,6 cm. Tatsächlich werden die Fotos von Kindern erst dann abgelehnt, wenn sie eine Gesichtshöhe von 1,7 cm unterschreiten bzw. eine Gesichtshöhe von 4 cm überschreiten.

 

Bei Babys und Kleinkindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr ist keine Prüfung der Biometrietauglichkeit erforderlich und es gelten besondere Ausnahmen! Hier sind nachvollziehbarerweise Abweichungen beim Gesichtsausdruck, bei der Kopfhaltung (Frontalaufnahme ist weiterhin Pflicht) und der Zentrierung des Kopfes auf dem Bildausschnitt möglich. Auch die Augen sowie die Blickrichtung sind bei Kleinkindern nicht ganz so strengen Vorschriften unterworfen.